Erdkunde

 „Zentrale Aufgabe des Erdkundeunterrichts ist die Vermittlung einer raumbezogenen Handlungskompetenz.“

(aus dem Kernlehrplan NRW Erdkunde S I)

Was soll das denn heißen? „Raumbezogene Handlungskompetenz“?

Ganz einfach: Damit ist gemeint, dass du deine nahe und ferne Umwelt verstehen kannst und dazu fähig und bereit bist, an ihrer Entwicklung, Gestaltung und Bewahrung mitzuarbeiten.

Noch einfacher: Du wirst lernen, warum der Tropische Regenwald so aussieht, wie er aussieht und warum er gerade dort ist, wo er ist; und du wirst lernen, seine Gefährdung zu beurteilen und Möglichkeiten zu seinem Schutz kennen und bewerten lernen. Du wirst lernen, wie Menschen in anderen Ländern leben und warum sie so leben; und du wirst lernen, dein eigenes Verhalten in Bezug darauf zu überprüfen.

Unser Fach beschäftigt sich nämlich nicht, wie oftmals erwartet, mit einer reinen „Länderkunde“. Heute ist es umso wichtiger, dass wir das Zusammenspiel zwischen Mensch und Natur von lokaler bis globaler Ebene verstehen. Das bietet uns dann die wichtige Grundlage, uns gemeinsam im Sinne der Nachhaltigkeit für die Ressourcennutzung und Erhaltung der Lebensgrundlage zu sensibilisieren und darauf aufbauend fähig und bereit sind, an der Entwicklung und Gestaltung dieser Umwelt mitzuarbeiten.

Was erwartet mich denn konkret?

Mit Blick auf diese Handlungskompetenz bieten sich im Unterricht also besonders aktuelle geographische Phänomene und Prozesse an. Wie ist das eigentlich mit dem Klimawandel? Warum bebt die Erde so oft in Asien, bei uns jedoch kaum und wie kann man die Menschen davor schützen? Wieso sehen Städte so aus, wie sie aussehen und warum sind sie gerade dort, wo sie sind?

Du wirst dich im Unterricht also zu verschiedenen Themen fragen: „Wo geschieht was warum und mit welchen Folgen?“, bewertest dies und reflektierst dabei immer wieder deine eigene Rolle.

In der Oberstufe werden viele dieser Themen erneut mit einem anderen Schwerpunkt behandelt; es kommen aber auch neue Aspekte hinzu, wie z. B. die Entwicklung von Städten, die Globalisierung, weltweite und regionale Disparitäten, die Ernährung der Weltbevölkerung und der Strukturwandel von Räumen.

Exkursionen

"Des Geographen Anfang und Ende - ist und bleibt das Gelände."

Nach diesem Motto verlassen Erdkundekurse von Zeit zu Zeit das Anton um unterwegs das theoretisch Gelernte zu finden und zu überprüfen.

 

 

"Ist die deutsche Entwicklungszusammenarbeit nachhaltig?" - Einblicke aus der Praxis im Erdkunde-Leistungskurs

 

Zum Abschluss des Themenbereichs der Globalen Disparitäten und Entwicklungsstände hat sich unser Erdkunde-Leistungskurs von Frau Kappelhoff am Freitag mit einer Expertin aus dem Bereich der Entwicklungszusammenarbeit zu einem Gespräch verabredet. Den aktuellen Umständen entsprechend fand dieses natürlich in Form einer Videokonferenz statt.

Klimaexpedition – Vom Weltall ins Klassenzimmer

Klimaexpedition

Raumfahrt und Satelliten üben seit jeher eine Faszination aus, nicht zuletzt weil sie uns eine andere Sichtweise auf die Erde vermitteln. Gleichzeitig werden aus dieser Perspektive viele schleichende Veränderungen, wie sie beispielsweise durch die menschenverursachte Klimaveränderung hervorgerufen werden, in anschaulicher Weise sichtbar. Schülern die eindrucksvolle Erfahrung des Blicks aus dem Weltall zu bieten und sie gleichzeitig für das Problem des Klimawandels zu sensibilisieren, ist das Ziel der Klimaexpedition.

Erdkunde-Unterricht zwischen den Burgen

Kartierung im Erdkunde-Unterricht Klasse 5

Dieses Jahr war es wieder soweit: Die neuen Fünftklässler des Anton lernten im Rahmen des Erdkunde-Unterrichts ihre direkte Umgebung zwischen den Burgen kennen. Dabei ging es darum, den Bereich zwischen dem neu geschaffenen Landschaftspark, dem Schulgelände und der Burg Vischering sowie der Burg Lüdinghausen zu kartieren – und somit eine eigene geographische Karte zu erstellen.

Fünft- und Siebtklässler meistern erfolgreich die "Plastik-Challenge"

Plastik-Challenge

Plastik ist in unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Wie kam es da überhaupt hin, wieso ist es solch ein Problem geworden und wie gehen wir vernünftig damit um? In den vergangenen Wochen haben einige Schülerinnen und Schüler der Unter- und Mittelstufe neben den Aufgaben für die Schule zuhause auch viel Zeit gehabt, die eigene nachhaltige Lebensweise in den eigenen vier Wänden zu überprüfen.

Unter der Lupe: Die Umgebung zwischen den Burgen

Kartierung der Schulumgebung

Im Rahmen des Erdkundeunterrichts lernten unsere neuen 5.Klässler ihre direkte Umgebung zwischen den Burgen kennen. Das Motto: Raus aus der Schule, rein in den Landschaftspark!

Wie schwer ist ein Ferkel?

Die 5b auf dem Bauernhof

Emma aus der 5b berichet: "Am Donnerstag, den 13.06.2019 sind wir mit der ganzen Klasse 5b vom Anton zum Hof der Familie Schulze Meinhövel gefahren. Die Tochter des Hofes, Clara, ist in meiner Klasse. Der Vater von Clara ist Landwirt und stellte sich uns vor.
Anschließend ging Herr Schulze Meinhövel mit uns auf die Tenne. Dort standen fünf Eimer mit verschiedenen Getreidesorten. Diese sollten wir jeweils der richtigen Sorte zuordnen. Es gab auf jeden Fall Mais, Gerste und Dinkel. Hafer und Roggen waren auch dabei.

Von "Oh wie süß" zu "Hier stinkt es aber!" - Exkursion der 5a zum Bauernhof

Bauernhofexkursion der 5a

Matti berichtet von der Exkursion der Klasse 5a zum Betrieb Kortstiege: „Wir trafen uns am Anton und gingen zur Bushaltestelle um mit dem Bus Richtung Senden zu fahren. Nachdem ausgestiegen waren, mussten wir eine ziemlich lange Straße bis zum Hof laufen, wo uns Herr Kortstiege schon in Empfang nahm.

Er führte uns in eine große Halle mit vielen Traktoren und landwirtschaftlichen Maschinen. Dort legten wir erstmal unsere Sachen ab und mussten Plastikstrümpfe über unsere Schuhe ziehen, zum Glück keine Ganzkörperanzüge!