Das Anton hat es zum fünften Mal in Folge geschafft, Robotik-Teams zum Deutschlandfinale zu entsenden. Nach Chemnitz 2022, Freiburg 2023, Passau 2024, und Dortmund 2025 ging es diesmal mit zwei Teams nach Trier. In der SWT-Arena trafen sich Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland, die sich zuvor über ihre Regionalfinale qualifiziert hatten.
Team Anton 1 mit Maria und Vio aus der EF startete in der Kategorie RoboMission Senior. Für die beiden war es bereits die vierte Teilnahme an einem WRO-Deutschlandfinale. Sie hatten eine neue Programmiersprache ausprobiert und an ihrem Lego-Roboter bis zu Letzt die passenden Greifarme für die diesjährige Aufgabe perfektioniert.
Team Anton 9 mit Julian aus der Q1 und Bruder Tom, einem Anton-Alumni, trat in der Kategorie Future Engineers an. In dieser Kategorie hatte sich zum ersten Mal ein Team des Antons für das Deutschlandfinale qualifiziert. Hier geht es darum, mit einem autonom fahrenden Auto einen Rundkurs möglichst schnell zu absolvieren und dabei nicht an der Bande hängen zu bleiben. Tom und Julian hatten ihren Roboter dafür komplett neu … 3D… .

Für Anton 9 begann der Wettbewerb sehr gut. In der ersten Aufgabe der Kategorie Future Engineers, dem Eröffnungsrennen, erreichten Julian und Tom die volle Punktzahl. Allerdings zeigte sich schnell, wie eng das Feld beieinanderlag: Auch acht weitere der insgesamt zehn Teams schafften die Maximalpunktzahl. Am zweiten Wettbewerbstag folgte das Hindernisrennen. Auch hier erreichte Anton 9 die volle Punktzahl. Am Ende belegte das Team in der Kategorie Future Engineers den 7. Platz – die Fahrzeuge von anderen waren schneller.

Anton 1 trat in der Kategorie RoboMission Senior an. Maria und Vio erreichten in der ersten Challenge 75 Punkte. Das Ergebnis lag zunächst etwas unter den eigenen Erwartungen, da einige Fehlfunktionen des Roboters bessere Läufe verhinderten. Am zweiten Tag wartete eine neue Aufgabe, auf die der Roboter erneut vorbereitet werden musste. Vor allem die Programmierung musste an die veränderten Anforderungen angepasst werden. Diese Aufgabe schlossen Maria und Vio mit sehr guten 110 Punkten ab und sicherten sich damit am Ende ebenfalls den 7. Platz. Darüber freuten sich die beiden sehr, denn es war ihr bisher bestes Ergebnis bei einem Deutschlandfinale.
Für beide Teams waren es zwei intensive Tage mit vielen Testläufen, Anpassungen am Roboter und konzentrierter Arbeit. Gleichzeitig war es interessant zu sehen, mit welchen Lösungen andere Teams aus ganz Deutschland an die Aufgaben herangegangen sind.

Ein besonderer Dank gilt Herrn Professor Pinninghoff von der KARL-KOLLE-Stiftung, die die Robotikarbeit am Anton seit Jahren großzügig unterstützt. Ebenfalls danken wir Markus Fleige, dem ganzen Team der WRO sowie dem Verein TECHNIK BEGEISTERT e.V., die den Wettbewerb organisiert und durchgeführt haben. Solche Unterstützung trägt wesentlich dazu bei, dass Schülerinnen und Schüler am Anton auch über den Unterricht hinaus an anspruchsvollen MINT-Projekten arbeiten können.