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am Anton

Europa hautnah: Die 8. Klassen unterwegs in Trier und Luxemburg

Verfasst von: Rahel Steinmetz

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Vom 6. bis 10. Juli 2026 begaben sich die 8. Klassen auf ihre Europafahrt nach Trier. Bereits auf der Hinfahrt beeindruckte die malerische Burg Eltz und bot einen romantischen Einstieg in die erlebnisreiche Woche.

In Trier bezogen die Schüler*innen ihre Zimmer in der Jugendherberge. Dort sorgten nicht nur die modernen Zimmer, sondern auch das meist leckere Essen für gute Stimmung. In der Freizeit wurde das weitläufige Außengelände ausgiebig genutzt – ob beim Ballspielen oder bei Gesellschaftsspielen, gemeinsam verbrachten wir viele schöne Stunden.

Tagsüber standen zahlreiche Programmpunkte auf dem Plan, sodass wir viele Kilometer zu Fuß zurücklegten. Während einige am Abend froh über eine Pause waren, gab es auch diejenigen, die nicht müde wurden und z.B. an einem Abend sogar noch zur Mariensäule wanderten, um dort mit einem tollen Ausblick belohnt zu werden.

Zu den besonderen Höhepunkten gehörten die Erlebnisführungen mit Schauspielern: In der Porta Nigra begegneten die Schüler*innen einem römischen Offizier, der sie zunächst zu Legionären ausbildete, um im Anschluss daran zur kritischen Auseinandersetzung anzuregen. Im Amphitheater berichtete ein ehemaliger Gladiator eindrucksvoll von seinem Leben und sorgte für eine spannende Zeitreise.

Ein weiterer Höhepunkt war der Tagesausflug nach Luxemburg. Die Europastadt beeindruckte mit ihren berühmten Bock-Kasematten und ihrem besonderen internationalen Flair. Die Schüler*innen, die Französisch
lernen, konnten dabei an verschiedenen Stellen ihre Sprachkenntnisse praktisch anwenden.

Nicht alles verlief ganz nach Plan: Der Besuch des Freibads musste leider entfallen, und auch eine vorgesehene Ausgrabungsstätte konnte kurzfristig nicht besichtigt werden. Als Ersatz wurde eine andere
Ausgrabung besucht. Während sich hier die an archäologischer Forschung Interessierten über die Arbeitsweise der Archäolog*innen informieren konnten, fiel die Begeisterung bei anderen etwas geringer aus.

Besonders positiv in Erinnerung bleibt vielen die Zeit, die sie immer wieder in Kleingruppen verbringen konnten. So blieb neben dem abwechslungsreichen Programm genügend Raum, Trier auf eigene Faust zu
entdecken, gemeinsam einzukaufen oder einfach die besondere Atmosphäre der ältesten Stadt Deutschlands zu genießen.

Die Europafahrt bot eine gelungene Mischung aus Geschichte, Gemeinschaft und neuen Eindrücken – und wird den Schüler*innen sicher noch lange in Erinnerung bleiben.