
Oder sind es gleich zwei gute Sterne? Unsere jüngsten Robotik-Kinder der Jahrgangsstufe 5 können wöchentlich in ihrer „Starter-AG“ mit sage und schreibe 25 (!) Teilnehmenden den Robotik-Raum stürmen, denn neben Meike Klingauf, der Leiterin der beiden Lego-Robotik-AGs, steht den Schülerinnen und Schülern Jörg Teubert aus der Schulgemeinschaft zur Seite. „Unser Roboter verbindet sich nicht mit dem iPad“ oder „Wie können wir den Lichtsensor an den Roboter anbauen?“ – alle Fragen werden mit Geduld geklärt, und dann fahren auch schon die zehn Roboter kreuz und quer über die großen Robotik-Tische. Herr Teubert ist begeisterter Hobby-Robotiker und der Großvater des Sechstklässlers Paul, der inzwischen mit seinen Teammitgliedern Tom und Max in der Fortgeschrittenen-AG seine kreativen Bau- und Programmierideen eigenständig umsetzt.


Der zweite gute Stern ging kürzlich auf, als wir von Professor Winfried Pinninghoff, dem Kurator der KARL-KOLLE-Stiftung, einen Scheck über 4.500 Euro zur Anschaffung neuer Robotertechnik überreicht bekommen haben. Da, genau wie das Anton, auch die Schulrobotik der Geschwister-Scholl-Gesamtschule Lünen seit Jahren von der KARL-KOLLE-Stiftung großzügig unterstützt wird, war eine Delegation der befreundeten Schule zu einer kleinen Feierstunde angereist. Und da staunten alle: Mit dabei war ein humanoider Roboter, der seinem menschlichen Gegenüber Begrüßungsrituale verschiedener Kulturen beibringen kann. Wir lernten zum Beispiel, den „Hut zu lupfen“ oder die „Namaste“-Geste im angemessenen Abstand auszuführen.
Wir danken Herrn Pinninghoff für sein Engagement und für die Idee zu diesem anregenden Nachmittag unter Robotik-Gleichgesinnten.
