Skifreizeit in Kooperation mit der Steverschule

 Ski-Fahrt

Im Februar fand eine gemeinsame Skifreizeit der Inklusionskinder des Anton mit der Steverschule in Nottuln statt. Drei Neuntklässler unserer Schule fuhren gemeinsam mit 11 Jugendlichen der Förderschule für emotionale und soziale Entwicklung nach Mallnitz in Österreich. Von der Steverschule nahmen Schüler der Klassen 7 bis 8 teil.

Am Freitagabend um 17.30 Uhr stiegen wir gemeinsam in Nottuln in den Bus, sodass wir am Samstag, den 15.02. morgens um 07.00 Uhr unser Ziel erreichten. Zeit zum Verschnaufen hatten wir nicht, da Skier, Helme, Skipässe und viele andere Dinge organisiert werden mussten. Am Nachmittag ging es hinter unserer Unterkunft zum ersten Mal auf die Bretter, wobei wir eine verschneite Wiese zu unserem persönlichen „Testhügel“ machten.

Sonntags konnten wir dann endlich ins Skigebiet Mallnitz-Ankogel, wo wir unsere ersten kleinen Abfahrten machten. Nachdem alle Schüler erste Erfahrungen auf den Pisten gesammelt hatten, fuhren wir am Dienstag mit zwei Gondelbahnen den Ankogel hoch bis auf 2637 m Höhe. Einige von uns meisterten hier bereits die Abfahrt zur Talstation über rote und schwarze Pisten.

Am Donnerstag stand ein weiteres Highlight unserer Reise auf dem Programm, wir fuhren zum Mölltalergletscher. Leider hatten wir großes Pech mit dem Wetter, es war lausig kalt und wir konnten kaum die Pisten sehen, da es heftig schneite und der Wind den Schnee zusätzlich verwehte. Daher mussten wir diesen Ausflug leider frühzeitig beenden ohne die geplante Höhe von 3000m zu „knacken“.

Neben dem Skifahren standen gemeinsame Aktivitäten im Vordergrund, die es den Schülern ermöglichten sich untereinander besser kennenzulernen. Es gab Spieleabende, wir gingen schwimmen, gemeinsam ins Dorf oder chillten auf den Zimmern. Letzteres war auch wirklich notwendig, da wir vom frühen Aufstehen und dem vielen Skifahren wirklich müde waren.

Zurück ging es am Samstagmorgen um 07.45 Uhr. Leider standen wir bereits auf der Hohentauernautobahn im Stau. Wir erreichten Nottuln müde aber zufrieden um 22.30 Uhr, wo unsere Eltern uns in Empfang nahmen.