Verabschiedung der Kollegen Andrea Hölscher und Hubert Sossna

Das Anton verabschiedet Andrea Hölscher und Hubert Sossna

Das Anton verabschiedet Andrea Hölscher

Nach 39 Jahren am Anton verabschiedet sich Andrea Hölscher in den Ruhestand. Die vierfache Mutter wohnt in Lüdinghausen und konnte in all den Jahren mit dem Fahrrad zur Schule fahren. Drei ihrer Kinder erwarben ihr Abitur am St.-Antonius-Gymnasium. Als Deutsch- und Musiklehrerin in der Sekundarstufe I unterrichtete Andrea Hölscher zahlreiche Klassen, immer wieder unterstützte sie als Klassenlehrerin die ihr anvertrauten Schülerinnen und Schüler, zu  guten Klassengemeinschaften zusammenzuwachsen.

Sie fühlt sich seit jeher sehr wohl an ihrer Schule und in ihrem sehr bunten und jungen Kollegium, in dem es aus ihrer Sicht keine Trennung der Generationen gibt. Zahlreiche Klassenfahrten nach Cuxhaven, München, Hamburg, Berlin, an die Ostsee und nach Hastings/England lockerten den Unterrichtsalltag auf und bescherten intensive Zeiten mit den Jungen und Mädchen. Durch ihre immer frische, stets sehr motivierende und auch sehr anspruchsvolle Herangehensweise machte Andrea Hölscher es den ihr Anvertrauten immer leicht, gerne bei ihr zu lernen und ihre Anregungen anzunehmen. Ihre langjährige Mitarbeit im Lehrerrat steht für Ausgewogenheit, Kompromisse und Verständigung auch in schwierigen Situationen. Als Mitglied der Schulkonferenz nahm sie gerne und engagiert über viele Jahre hinweg Einfluss auf die Schulentwicklung. In den fast vier Jahrzehnten ihrer Tätigkeit erlebte sie den Wechsel von vier Schulleitungen, etliche Umbauten und Renovierungen des Altbaus, den Wechsel von G8 zu G9 und wieder zurück, die Aularenovierung incl. Aulabrand und die Schulhofneugestaltung.

Seit Jahrzehnten ist Andrea Hölscher das Gesicht des Schulorchesters, das sie mit unglaublich viel Engagement und Herzblut leitet. Zahllose Auftritte zu Advents- und Sommerkonzerten, beim Abitur und anderen schulischen Veranstaltungen fanden unter ihrer Federführung in Zusammenarbeit mit den Musikkolleginnen und -kollegen zur Freude der gesamten Schulgemeinde statt. Das Orchester zieht immer wieder begeisterte Musikschülerinnen und –schüler an, die weit über den Unterricht hinaus hier eine Heimat in der Musik finden können.

Die Zukunft gehört ihrer großen Familie und ihren zahlreichen Interessen, für die nun wieder mehr Zeit ist. Das fünfte Enkelkind ist unterwegs, die 92jährige Mutter und ihr Mann freuen sich ebenfalls auf mehr Zeit mit Andrea Hölscher. Eine längere Reise durch Neuseeland mit guten Freunden ist in Planung. Mehr Sport, der private Musizierkreis, der Chor und vielleicht langfristig ein Studium im Alter stehen nun auf ihrer Agenda. Andrea Hölscher interessiert sich für philosophische Fragen, so könnte das Fach Philosophie sie locken.

Das Kollegium dankt Andrea Hölscher für die vielen guten, gemeinsamen Jahre und ihr übergroßes Engagement im und außerhalb des Unterrichts, vor allem im Fach Musik und wünscht ihr einen gesunden und ereignisreichen neuen Lebensabschnitt.

 

Das Anton verabschiedet Hubert Sossna

Nach 33 Dienstjahren, davon 20 Jahre als Sonderpädagoge an der Astrid-Lindgren-Schule in Lüdinghausen, verabschiedet sich Hubert Sossna aus dem aktiven Schuldienst. Hubert Sossna verbrachte seine letzten fünf Schuljahre als Förderlehrer in den Inklusionsklassen am St.-Antonius-Gymnasium.
Die Frage, ob er Lehrer oder Handwerker werden solle, beantwortete der junge Hubert Sossna mit dem Kompromiss, Kinder und Jugendliche mit Förderbedarf sowohl allgemeinbildend als auch in den Fächern Technik und Arbeitslehre zu unterrichten. Hier konnte er beide Interessensgebiete unter einen Hut bringen, immer im Sinne der Schülerinnen und Schüler, die es zu fördern galt, denen er helfen konnte, ihren eigenen Weg zu finden.
„Die Inklusion benötigt eigene Bedingungen“, sagt der Pädagoge aus Leidenschaft. Viele dieser Bedingungen habe er am Anton gefunden bzw. mitentwickelt. Die in der Inklusion eingesetzten Lehrerinnen und Lehrer machten sich gemeinsam mit ihm auf den Weg, der Schulträger richtete die zusätzlichen Räume entsprechend ein.
Die betroffenen Kinder und Jugendlichen denken heute, dass sie es am Anton gut getroffen haben. Sie können Selbstvertrauen entwickeln, den Umgang miteinander im Alltag erproben und während des Praktikums auch schon erste Berufswünsche entwickeln.
Wichtig war es dem Pädagogen stets, ein gutes, menschliches Verhältnis zu „seinen“ Kindern zu entwickeln, was ihm aus Sicht der Kolleginnen und Kollegen besonders gut gelungen ist. Hubert Sossna begleitete seine Schülerinnen und Schüler in ihrer Entwicklung sehr eng, sein Ziel war es immer, ihre Potenziale zu entdecken und sie zur Entfaltung zu führen. Hubert Sossna ist dankbar dafür, „am Anton so viele gute Seelen gefunden zu haben, die sich gemeinsam für die Fortschritte der Kinder einsetzen“.

Sein Sohn Lukas ist Landwirt, ihm wird er nach der Pensionierung auf dem bäuerlichen Kleinbetrieb zur Hand gehen. Darüber hinaus will Hubert Sossna aber auch wieder mehr lesen, die Welt bereisen und in sozialen Projekten in fernen Ländern mitarbeiten.

Das Kollegium des St.-Antonius-Gymnasiums dankt ihm für seinen großartigen pädagogischen Einsatz in der Inklusion, die jetzt bereits wieder ein Auslaufmodell ist, soll doch in Zukunft kein zieldifferenter Unterricht mehr am Gymnasium stattfinden. Die Kollegen wünschen Hubert Sossna für die Zukunft gute Gesundheit und viel Unternehmungslust.


Termine

Freitag, 23. August
Sommerferien
Montag, 26. August
Nachprüfungen schriftlich
Dienstag, 27. August
Nachprüfungen mündlich
Mittwoch, 28. August
10:00
- 10:45 Uhr
Gottesdienst neue Klasse 5
Donnerstag, 29. August
Wandertag Jg. EF/Q1
Dienstag, 03. September
SchiLF-Fortbildung (SuS schulfrei)
Freitag, 13. September
Stadtfestlauf
Schule_der_Zukunft
Jugend_debatiert

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