Wortgefechte statt Wettläufe: Beim „Jugend debattiert“-Regionalwettbewerb am Albert-Schweitzer-/Geschwister-Scholl-Gymnasium in Marl wurde am 18. Februar mit viel Sachwissen, aber auch Leidenschaft debattiert. Beim Regionalwettbewerb traten Schüler/-innen aus dem Ruhrgebiet und dem Münsterland gegeneinander an und debattierten in mehreren Runden zu altersgruppenspezifischen Fragen wie „Soll die Veröffentlichung von Wahlumfragen im Vorfeld von Wahlen verboten werden?“ (SEK II) oder „Soll für Privatgärten eine insektenfreundliche Gestaltung vorgeschrieben werden?“ (SEK l). Auch das St. Antonius-Gymnasium Lüdinghausen trat mit 4 hochmotivierten Teilnehmer_innen an.
Nach der Eröffnungsrede der Schulleiterin Dorothee Schlüter, die den Beitrag des Wettbewerbs für eine lebendige Debattenkultur und seine Bedeutung als zentralen Baustein der Demokratieförderung hervorhob, begann um 11:45 Uhr die erste Debattenrunde.
Die begleitenden Lehrer_innen des St. Antonius-Gymnasiums (Frau Vehoff, Frau Fredebölling und Herr Kretschmer) wirkten in den parallel laufenden Debatten von Schüler_innen anderer Schulen als Juror_innen mit, während Malin A., Frieda S., Ole S. und Mia S. bei ihren Jurys punkten konnten. Gut vorbereitet versuchten sie schon mit den Eröffnungsreden zu überzeugen, um dann in der freien Aussprache ihre Gesprächsfähigkeit unter Beweis zu stellen und in der Schlussrede ein Fazit zu ziehen. Nach einer Stärkung am Buffet, das von den Schüler_innen der Gastschule bereitgestellt worden war, ging es in die 2. Runde. Und um 14 Uhr stand dann fest: In der Altersgruppe I holte Frieda aus der 9. Klasse des Anton die meisten Punkte und konnte die Jury durch besondere Sachkenntnis, außergewöhnliches Ausdrucksvermögen, ihre Gesprächsfähigkeit und die Überzeugungskraft ihrer Argumentation für sich einnehmen. Somit vertritt Frieda das St. Antonius-Gymnasium beim Landeswettbewerb in Bochum und hofft auf spannende Themen und intensive Debatten!