Religion

  • „Ich habe die meisten Omis, die man haben kann“ – Besuch beim Bestattungsunternehmen Hettwer

     

    Besuch beim Bestattungsunternehmen Hettwer

    Wer sich einen Bestatter als schwarzgekleideten ernsten Mann ohne ein Lächeln im Gesicht vorgestellt hatte, wurde sicherlich enttäuscht:

    Der katholische Religionskurs der 9a und 9b besuchte am letzten Donnerstag das Lüdinghausener Bestattungsunternehmen Hettwer, um einen Einblick zu bekommen, was mit einem verstorbenen Menschen nach seinem Tod passiert und wie eigentlich die Arbeit einer Bestatterin aussieht. Gleich drei Generationen der Familie Hettwer – Mutter, Tochter und der einjährige Enkel Tom – haben uns ganz herzlich empfangen und unzählige Einblicke in ihren Berufsalltag gegeben.

    Menschen einen würdigen Abschluss ihres Lebens zu ermöglichen und die Angehörigen in ihrer Trauerarbeit zu unterstützen – das ist es, worauf es ankommt, erklärt Anna Hettwer und erzählt davon, wie intensiv manchmal das Verhältnis ist, das man zu den trauernden Angehörigen entwickelt: „Ich habe die meisten Omis, die man haben kann.“

    Besonders berührend und traurig waren ihre Erzählungen über Eltern, die von ihren verstorbenen Kindern Abschied nehmen müssen. Bei manchem, was sie erlebe und was Angehörige ihr erzählten, müsse sie selbst weinen, gestand Anna Hettwer.

    Was nimmt man am Ende von so einem Besuch mit? Zum einen sicherlich die Erfahrung, dass der Bestatter eben nicht der furchterregende schwarzgekleidete Mann ist. Und noch viel wichtiger: Dass es darauf ankommt, den Moment zu genießen und sich immer wieder zu fragen, was einem im Leben wichtig ist.

    Besuch beim Bestattungsunternehmen Hettwer
  • „Ich packe meinen Koffer …“ – Ausstellung zum Thema „Sternstunden im Advent“

    Sternstunden

    Die Koffer sind gepackt – gefüllt mit Briefen, mit niedergeschriebenen Gedanken und mit unzähligen Dingen, die einem das Leben von insgesamt 14 Persönlichkeiten aus unterschiedlichen Zeiten näherbringen wollen: Eine Sammlung von Playmobiltieren erinnert an die Zuneigung, die der Heilige Franziskus den Tieren entgegengebracht hat; eine weiße Rose verweist auf den mutigen Widerstand der Geschwister Scholl, ein Teddybär auf Janusz Korczaks Liebe zu den ihm anvertrauten Kindern.  

    In den letzten Wochen haben sich Schüler*innen der Klassen 7 mit Persönlichkeiten der Geschichte beschäftigt. In Form von Museumskoffern, die bis zum 11. Dezember in der St.-Felizitas-Kirche zu sehen sind, werden Menschen vorgestellt, die durch ihr humanes Handeln in der Nachfolge Jesu stehen und dadurch ins Gedächtnis der Menschheit eingegangen sind.

    Herzliche Einladung!

  • Alles Tohuwabohu?!? – Online-Andacht zum Schuljahresende 2020/21

    Online-Andacht

    Ein besonderes Schuljahr liegt hinter uns. Vieles von dem, was das Lernen und Leben am Anton ausmacht, kommt nach und nach zurück und wir schauen mit Optimismus in Richtung des neuen Schuljahres.

    Ein Schuljahresabschlussgottesdienst, wie wir ihn vor der Pandemie als Schulgemeinde gemeinsam gefeiert haben, ist jedoch leider noch nicht wieder möglich. Deshalb möchte der Religionskurs der Klassen 7a und 7b zu dieser Online-Andacht einladen. Gemeinsam haben die Schüler_innen überlegt, wie sie ihre Erfahrungen und Erlebnisse der letzten Monate in die Andacht einfließen lassen können. In Gruppen haben sie jeweils die einzelnen Bausteine entworfen, Texte geschrieben, gebastelt oder Musik eingespielt, um schließlich alles zu einer Videoandacht zusammenzufügen.

    Das Ergebnis ist hier über unsere Anton-Cloud zu sehen (Zugang nur mit Zugangsdaten als Schulangehörige_r).

  • Das St.-Antonius-Gymnasium verabschiedet sich von seinem Philosophielehrer

    Verabschiedung von Herrn Kienz

    Nach 37 Jahren am Anton freut sich Friedhelm Kienz jetzt sehr auf seinen nächsten Lebensabschnitt. Als angehender Großvater und langjähriger Hobbytänzer wird ihm ganz bestimmt nicht langweilig werden. Friedhelm Kienz unterrichtete am St.-Antonius-Gymnasium die Fächer Philosophie, Katholische Religionslehre und Biologie; dabei waren ihm die Betrachtungen über den Sinn des Lebens immer sehr präsent, ab sofort darf er sie jedoch ganz neu anstellen, war Schule oder sagen wir lieber, das Anton, doch bisher eine wichtige Säule in seinem Lebenshaus. In diesen fast vier Jahrzehnten hat sich sein Kollegium, nein, sagen wir lieber, hat sich seine Schule immer wieder verändert. Was bestehen blieb, war der Unterricht mit seinen Schüler_innen, die er vermissen wird, konnte er doch mit ihnen all den spannenden Fragen nach dem Woher, dem Wohin und dem Warum stets mit Hingabe nachgehen. Besonders der Religionsunterricht war einem steten Wandel unterlegen, Friedhelm Kienz hat die unterschiedlichsten Formen mitgestaltet und mit entwickelt, ob es nun der katechetische, der korrelative oder der kollaborative Religionsunterricht war.

  • Mary’s Meals-Sammelaktion 2021

    Auch in diesem Jahr hat die gesamte Schulgemeinde des Anton trotz der andauernden Pandemie an der Mary’s Meals-Spendenaktion teilgenommen.

    Wir können diesmal auf die stolze Summe von 1349,66 € zurückschauen. Wenn man bedenkt, dass Mary’s Meals mit 9 Cent eine Mahlzeit für ein Kind bereitstellen kann und mit etwa 18,30 € für die Ernährung eines Kindes pro Jahr kalkuliert, dürfen die fleißigen Sammler*innen des Anton auf eine tolle Sammelaktion zurückblicken. Weiter so!

  • Ökumenischer Gottesdienst zum Schuljahresbeginn auf dem Schulhof

    Ökumenischer Gottesdienst zum Schuljahresbeginn auf dem Schulhof
    „Denn er befiehlt seinen Engeln, dich zu behüten auf all seinen Wegen.“ (Psalm 91,11)
  • Österliche Friedenslichter

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    Sie stehen für Licht und Leben, für Hoffnung und Zuversicht: Über siebzig österliche Friedenslichter haben die Schülerinnen und Schüler der 6c im Religionsunterricht gestaltet und gegen eine Spende an Familie, Freunde und Verwandte verteilt.

    In der Osternacht und am Ostermorgen wurden die Kerzen in vielen Familien entzündet und sind damit zum Zeichen geworden: zum Zeichen der Hoffnung darauf, dass Krieg, Gewalt und Tod nicht das letzte Wort haben.

    Der Erlös dieser Aktion – zusammengekommen sind über 384 Euro – geht an die Organisation „Deutschland hilft“.

    Ein herzliches Dankeschön allen Spenderinnen und Spendern!

  • Werde ich gehalten? - TrO-Fahrt der EF

     

    Tage religiöser Orientierung der EF

    Die Jahrgangsstufe EF hat in dieser Woche drei erlebnisreiche Tage auf der Jugendburg Gemen verbracht und viel über sich, über ihre Freunde und über die ganze Stufe gelernt.

    Franka und Jana können am Ende sagen: "Wir haben in unserer Gruppe täglich mindestens eine Kooperationsübung gemacht, bei welcher es viel um Vertrauen und Miteinander ging. Am Ende sollten wir über Stäbe laufen, die unsere Mitschüler_innen gehalten haben. Ein bisschen mulmig war uns schon dabei. Aber wir waren stolz, dass sich alle getraut haben!".

    In anderen Gruppen ging es um die Themen Stressempfinden und -bewältigung, Freundschaft, Beziehungen, Liebe und Zukunftsgestaltung.