Geschichte

  • Aus den WN: Filmseminar am „Anton“ - Wie man Propaganda entlarvt

    Aus den WN: Filmseminar für die Q2
  • Festschrift "125 Jahre St.-Antonius-Gymnasium Lüdinghausen" erschienen

    Festschrift zum Jubiläum

    Im Jubiläumsjahr 2021 freuen wir, das St.-Antonius-Gymnasium, uns über das Erscheinen der umfangreichen Festschrift „125 Jahre St.-Antonius-Gymnasium Lüdinghausen“, die spannende und faszinierende Einblicke in die bewegte Vergangenheit unserer Schule und in das heutige Schulleben ermöglicht.

    Der Erwerb ist über die Drei-Burgen-Buchhandlung sowie das Stadtmarketing Lüdinghausen in Lüdinghausen möglich.

    Viele Unternehmen und private Spenden in Lüdinghausen und Umgebung haben uns geholfen, den Druck mitzufinanzieren. Ganz herzlichen Dank dafür!

    Nur so ist es uns möglich den Verkaufspreis von 12,-€ zu ermöglichen.

    Allen Lesern und Leserinnen wünschen wir eine unterhaltsame Lektüre!

  • Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus - 27. Januar

    Zum Holocaust-Gedenktag

    Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Schulgemeinde,

    „Das Geheimnis der Erlösung ist die Erinnerung."

    Das ist ein Zitat aus dem Talmud, einem der bedeutendsten Schriftwerke des Judentums. Und genau das wollen wir heute tun:

    Uns erinnern, an Menschen, die aufgrund einer willkürlichen Definition von Rasse verfolgt wurden.

    Erinnern, an Menschen, die wegen ihres Aussehens oder ihrer Herkunft sterben mussten.

    Erinnern, an die Millionen von Menschen, die wegen ihrer Religion oder Überzeugung ermordet wurden.

    Erinnern, an die Opfer des Nationalsozialismus.

  • Propaganda, Lügen und Gewalt: Geschichts-Leistungskurs besucht „Villa ten Hompel“

    Besuch des Geschichtsleistungskurses in der Villa ten Hompel

    Am Freitag, dem 03. Dezember 2021, besuchte der Geschichts-Leistungskurs der Jahrgangsstufe Q2 den Geschichtsort „Villa ten Hompel” in Münster.

    Nach der Begrüßung durch die drei Referentinnen ging es zunächst um die Familie ten Hompel, die ursprünglich in der Villa wohnte, bevor der Familienvater aufgrund von Steuerhinterziehung im Jahr 1939 nach Bayern zog. Ab 1940 wurde die Villa mit ihren 60 Zimmern zum “Sitz der Ordnungspolizei” im Wehrkreis IV, auf deren häufig verschwiegenen oder in Vergessenheit geratenen Verbrechen der Fokus des Thementages mit dem Titel “Völkisches Westfalen” lag.

    Nach dieser Einführung ging es mit einem kurzen Video weiter, das zeigte, wie es in der Weimarer Republik möglich war, diesen ersten Versuch einer deutschen Demokratie zum Scheitern zu bringen: Die Befürworter der völkisch-nationalistischen Ideologien nutzten Propaganda, Lügen sowie verbale und physische Gewalt, um die Gesellschaft zu spalten und gegeneinander aufzuhetzen. Aufgrund dieser verschiedenen Probleme der Weimarer Republik wurden Personen gesucht, die für diese Lage verantwortlich sein sollten. In Kleingruppen wurden dem Kooperationskurs der Lüdinghauser Gymnasien je ein spezifisches Fallbeispiel gezeigt. Unter Anderem das Beispiel des jüdischen Kaufmanns Joseph Urias aus Hattingen, der fälschlicherweise eines Finanzskandals bezichtigt wurde und daraufhin nicht nur durch die verbale Hetze der Stadtbewohner, sondern auch durch die Verwüstung seines Kaufhauses in den Ruin getrieben wurde.