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  • „Es war einmal…“ - Märchenausstellung am Anton und in der Stadtbücherei Lüdinghausen

    Märchentage 2022

    Dieses Jahr ist es wieder so weit. Die Märchentage der Stadt Lüdinghausen finden statt und das Anton macht mit!
    Eine Ausstellung der Arbeiten der 7e (21/22) und der 5a-5c (21/22)befindet sich im 200er Flur an der großen Fensterfront. In der Stadtbücherei sind weitere Werke der Schüler*innen der Klassen 5 (21/22) zu finden.
    Die Lernenden der Klasse 7e haben sich hauptsächlich malerisch mit dem Thema „Märchen“ auseinandergesetzt. Im frei gewählten Märchen stellte jeder Lernende eine Verbindung zwischen werbenden Schriftzug und Handlung oder Motiv des Märchens her.  Der Schriftzug sollte in das künstlerische Werk so integriert werden, dass eine klare Verbindung zwischen Inhalt und Form zu sehen ist.
    In den Klassen 5a, 5b und 5c entwickelten die Schüler*innen Dachlandschaften in kalten Farben und teilweise in fast monochromer Farbwahl. Es entstanden verschiedene Gebäude, die sich in Helligkeit und Intensität, sowie in der Form stark unterschieden.
    Jetzt bleibt nur noch die Frage: Was ist dein Lieblingsmärchen?

    Märchentage 2022

    Weitere Bilder im Fotoalbum...

     

  • Aus den WN: Anton und Bücherei schließen Bildungspartnerschaft

    Aus den WN: Büchereipartnerschaft
  • Komm mit in eine andere Welt – Wir schreiben und vertonen unsere eigenen Märchen

    "In den letzten Wochen habe ich mit meiner Klasse das Thema „Märchen“ behandelt. In dieser Unterrichtsreihe haben wir gemeinsam mit Frau Bartmann die unterschiedlichsten Märchen analysiert und untersucht. Dabei haben wir uns nicht nur deutsche Märchen von den Gebrüdern Grimm, sondern auch Märchen aus Portugal oder Syrien angeschaut. Auch über die Autoren, die diese Märchen geschrieben haben, haben wir viele Hintergrundinformationen erhalten. Was wir sonst noch gelernt haben? In traditionellen Märchen wird zum Beispiel eine Sprache verwendet, die wir als eine typische Märchensprache bezeichnen, während in modernen Märchen, wie zum Beispiel „Harry Potter“, eher eine moderne Sprache zum Einsatz kommt. Wir haben uns auch damit beschäftigt, welche Märchenmerkmale es gibt und warum Märchen überhaupt erzählt werden. Das hat mir sehr dabei geholfen, zu verstehen, wie ich selbst am besten ein Märchen schreiben kann.

    Das Märchen, das ich am Ende der Reihe geschrieben und vertont habe, ist ein traditionelles Märchen, das ich in der typischen Märchensprache verfasst habe. Es heißt „Die drei Töchter“. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, all das, was wir im Unterricht in der Rolle der Märchendetektive erforscht und gelernt haben, auf meinen eigenen Text anzuwenden und kreativ zu arbeiten. Und ich bin mir jetzt sicher, dass Märchen schreiben gar nicht so schwer ist, wie gedacht!"

    Hanna B. (5e)

     

    Und wer jetzt neugierig geworden ist, was für tolle Märchen die 5e geschrieben und vertont hat, bekommt nachfolgend eine kleine Hörprobe. Es lohnt sich, versprochen!

    Hanna: "Die drei Töchter"

    Lena: "Die drei Töchter"

    Babar: "Der Fischer und der magische Fisch"

    Tom: "Der unschuldige Prinz"

    Luisa: "Das goldene Diadem"

    Nikolas: "Die goldene Lupe"

  • Regionalwettbewerb von „Jugend Debattiert“ trotz(t) Corona-Pandemie

    Jarno und Sarah gewinnen Jugend debattiert

    Auch in diesem Jahr gestaltet sich unser Schulalltag durch die Corona-Pandemie und die Kontaktbeschränkungen anders. Damit schulische Veranstaltungen trotzdem stattfinden können, benötigt es immer wieder kreative Lösungen.

    Solch eine Lösung wurde auch für den Regionalwettbewerb des bundesweiten Schülerwettbewerbes „Jugend debattiert“ gefunden, welcher in diesem Jahr online über den Videokonferenzdienst „Zoom“ stattfand.

  • Wenn Herr von Ribbeck und John Maynard zum Leben erweckt werden – Schüler*innen der 7c nehmen am Tonie-Projekt teil

    Tonie-Projekt

    Als am Samstag die Türen der St.-Felizitas-Bücherei schlossen, wurden sie lebendig: Herr von Ribbeck und John Maynard; auch der Zauberlehrling wirbelte durch die Gänge.

    Die Bücherei hatte sich in ein kleines Tonstudio verwandelt und insgesamt zwölf Schüler*innen der 7c trugen verschiedene Balladen vor, die von der freiberuflichen Sprecherin Eva Osinski professionell aufgezeichnet wurden. Damit nahm die Klasse teil am sogenannten „Tonie-Projekt“, das die Stadt Lüdinghausen und die Bücherei initiiert haben: Für Senior*innen werden Texte aufgenommen, die mit Hilfe von Tonie-Boxen abgespielt werden können.

    Alle Beteiligten sind nun selbst gespannt darauf, wie sich ihre Texte am Ende tatsächlich anhören und hoffen natürlich darauf, dass die Lüdinghausener Senior*innen altbekannte Balladen auf diese Weise neu für sich entdecken.

    Weitere Fotos hier...

  • Wie arbeiten wir am Anton digital zusammen? - Präsentieren, Kollaborieren und Recherchieren am Anton

    Die Gebrüder Grimm

    Recherchieren, also Informationen z.B. im Internet suchen, Kollaborieren, also gemeinsam komplexe Aufträge so erledigen, dass zeiteffizient und gleichberechtigt gearbeitet wird, und Präsentieren, zum Beispiel digital über Beamer, sind Kompetenzen, die im zeitgemäßen Unterricht bedeutsam sind. Wir am Anton sind glücklich darüber, dass allen Lernenden die notwendigen Hard- und Softwareaspekte zur Verfügung stehen.

    Wie kann man sich eine typische Anwendung vorstellen?

    Im Deutschunterricht der Klasse 5 lernen die Kinder beispielsweise die Gebrüder Grimm als Märchenbuchherausgeber kennen. Ein typisches Arbeitsblatt fordert die Kinder zu drei Aufgaben auf:

    1. Erstelle einen Lebenslauf der Gebrüder Grimm. Achte dabei darauf, dass Du Jakobs und Wilhelms Lebensstationen getrennt voneinander erfasst.
    2. Das wichtigste Werk der Gebrüder Grimm im Bereich der Märchen sind „Grimms Hausmärchen“. Informiere Dich über den Aufbau, die Entstehung, die Veröffentlichung und die Herausgabegeschichte dieses Werkes.
    3. Die Gebrüder Grimm werden oft als Autoren der Märchen bezeichnet. Stimmt das? Informiere Dich, bevor Du die Frage beantwortest, über den Unterschied zwischen Erzähler, Autor und Herausgeber.

    Üblicherweise bearbeiten die Lernenden den Auftrag arbeitsteilig, d.h. in einer 6er-Gruppe bearbeiten zwei Kinder Aufgabe 1, zwei Kinder Aufgabe 2 und zwei Kinder Aufgabe 3.

    Nun zeigen sich die Vorteile der Digitalität!

    1. Die Kinder recherchieren mithilfe der schuleigenen Leih-iPads. Lernende der Klasse 5 haben am Anton noch keine eigenen BYOD-Geräte. Sechs Klassensätze iPads können aber entliehen werden.
    2. Ihre Ergebnisse tragen die Lernenden in einem gemeinsam genutzten Collabora-Dokument zusammen. Collabora ist ein Schreibprogramm, das ähnlich wie die bekannten Produkte LibreOffice oder Microsoft Word aufgebaut ist. Die Dateien werden aber auf unserem Server gespeichert und stehen so allen zugelassenen Anwender_innen zur Verfügung. Auf dieses Dokument können alle Lernenden der Gruppe also in Echtzeit und gleichzeitig zugreifen. Jedes Kind kann dieses Dokument mit den gleichen Rechten jederzeit bearbeiten. So entsteht ein gemeinsames Ergebnis, ohne dass Zeitverzögerungen durch das Abtippen oder Kopieren der anderen Aufgabenergebnisse den Lernfortschritt behindern.
    3. Natürlich möchten die Lernenden ihre Ergebnisse auch der ganzen Klasse präsentieren. Hierzu speichern sie das Dokument in einem Cloudordner, den sie sich mit ihrer Lehrkraft teilen. Die Lehrkraft kann nun das Dokument aufrufen und über den Beamer, der in jeder Klasse angebracht ist, allen präsentieren. Natürlich können auch Änderungen sofort live eingearbeitet werden. Wenn dies gewünscht ist, können alle Lernenden der Klasse das Dokument herunterladen und zum Lernen für eine Klassenarbeit nutzen – sie haben ja alle Zugriff auf den Ordner.
    4. Zauberlehrlinge im Jahr 2021

      Nicht nur auf Distanz hat sich die Klasse 7a in den letzten Wochen mit klassischen Balladen beschäftigt, wie man an diesen drei Neubearbeitungen des Goethe Klassikers erkennen kann!

       (beim Klick auf den jeweiligen Ausschnitt erscheint das gesamte Gedicht)

         

      von Maximilian R. von Luisa P.

      von Jule K.

      ... und hier noch ein weiteres Gedicht von Kim S.

       

    5. Zweitausend22 - Der Lyrikkalender der 5e!

      Lyrikkalender der 5e

      Fächerübergreifend (Deutsch und Kunst) haben die SchülerInnen der 5e einen besonderen Lyrikkalender als modernen Tischkalender mit Holzkonstruktion gestaltet. Pünktlich vor Weihnachten war dieser dann druckfrisch fertiggestellt, so dass sich so manch einer über ein tolles Weihnachtsgeschenk freuen durfte.

      Im Rahmen einer Unterrichtsreihe im Fach Deutsch zu verschiedenen Herbst- und Wintergedichten entstand die Idee, einen Kalender mit Gedichten aus allen Jahreszeiten zu erstellen. Alle SchülerInnen haben sich mit viel Eifer auf die Suche nach den schönsten oder ansprechendsten Gedichten zu den verschiedenen Monaten des Jahres begeben. Die Auswahl war nicht immer leicht, aber letztlich hat sich für jeden Monat ein passendes Gedicht gefunden. Auch das Deckblatt des Kalenders stand schnell fest: " Die Blätter an meinem Kalender" von Peter Hacks.

      Im Kunstunterricht wurden die ausgewählten - und natürlich zu jedem Monat passenden - Gedichte kreativ gestaltet. Die kreativen Köpfe der 5e haben mit großem Engagement viele Materialien und Farben ausprobiert, unzählige Entwürfe und Skizzen angefertigt, um ihr Gedicht bestmöglich künstlerisch umzusetzen. Denn immerhin wusste jeder: Dieser Kalender wird mehrfach gedruckt und begleitet durch das komplette Jahr 2022.

      Über ein tolles Ergebnis und einen wirklich wunderschönen Kalender freute sich die gesamte Klasse mit ihren Eltern sowie Frau Micke und Frau Limberg, die das Projekt begleitet haben.