Kleine Chempions – große ForscherInnen?

Chem-pions

„Wann machen wir das mit Chemie?“ ließ Jovana nicht locker. Jede Deutschstunde fragte sie mit ihren Klassenkameradinnen und Klassenkameraden aus der 5e nach, denn Deutsch- und Chemielehrer Christian Weyers hatte der Klasse vom Wettbewerb Chem-pions erzählt. Bei diesem Wettbewerb forschen jedes Jahr Lernende der Klassen 5-9 zu einem chemischen Alltagsthema. In diesem Jahr ging es um die spannende Frage, wie eigentlich Zauberstifte funktionieren. Und so traf sich eine Gruppe von 11 Lernenden (3 Jungen und 8 Mädchen) aus der 5e nach dem Unterricht im Chemieraum und stellte mit Zitronensaft, Backpulver, Vollwaschmittel und der für alle ominösen Knödelhilfe Testlösungen her, mit denen dann die Wirkweise von Zauberstiften erforscht wurde. Mit beeindruckendem Eifer und großer Sorgfalt untersuchten die Lernenden das Verhalten der Stifte im alkalischen und sauren Bereich, trennten die Stiftfarben papierchromatografisch und stehen nun vor der großen Herausforderung, eine eigene Zauberstiftfarbe herzustellen, denn der Wettbewerb umfasst gemeinsames und häusliches Experimentieren. „Die Lernenden können dann einzeln zu ihren Experimenten Versuchsprotokolle schreiben und bei der Wettbewerbskommission einreichen“, erläutert Christian Weyers das weitere Vorgehen. Er weiß aber auch: „Selbst wenn nicht alle wirklich etwas einreichen: Die Faszination für die Chemie ist geweckt – und alle sind gespannt auf die nächste Runde Chem-pions.“

 

Chem-pions