Arbeit statt Schule: Zweiwöchiges Praktikum der EF

Betriebspraktikum der EF

Für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe EF des St.-Antonius-Gymnasiums war es mal wieder so weit. Für sie hieß es: Raus aus der Schule und rein in die Berufswelt! Für zwei Wochen verließen 96 Schülerinnen und Schüler die Schulbank, um ihre Fähigkeiten auch außerhalb des Antons zu testen und Arbeitsluft zu schnuppern. Dabei waren die gewählten Praktikumsorte so vielfältig wie die Erfahrungen, von denen die Antonschülerinnen und –schüler im Nachhinein berichteten.

 

So zeigten sich Katharina A. und Nina N. nach ihrem Praktikum in der Marien Apotheke in Ascheberg sehr zufrieden und berichteten, dass sie in ihren Vorstellungen bestärkt wurden, später im medizinischen Bereich tätig zu werden. Auch Jan Dr., der sein Praktikum in der Mariengrundschule in Senden absolvierte, sagte, dass es „einfach unfassbar viel Spaß gemacht hat, mit den Kindern zu arbeiten“ und kann sich gut vorstellen, ein Lehramtsstudium anzustreben. Für ihn waren die zwei Wochen Praktikum einfach zu kurz und er wäre gerne noch länger geblieben. Sina T., die ihr Praktikum bei der Davert GmbH in Ascheberg absolvierte, zeigte sich positiv überrascht, wie viel Verantwortung sie im Betrieb übertragen bekommen hat.

Auch die Rückmeldungen der Betriebe und Einrichtungen waren sehr positiv. „Die Betriebe lobten insbesondere die offene und freundliche Art und das Können unserer Schüler“, sagten Anne Rollnik und Linda Scheideler, Studien- und Berufswahlkoordinatorinnen am St.-Antonius-Gymnasium, und fügten hinzu, dass „das Praktikum immer wieder eine Win-Win-Situation ist, von der die Schülerinnen und Schüler, aber auch die Betriebe profitieren können.“

Auf Seiten der Schülerinnen und Schüler war die Praktikumszeit am Ende für den einen ein zusätzlicher Motivationsschub vor dem Abi, für den anderen eine Hilfe für die bevorstehenden Wahlen der Leistungskurse oder brachte für andere auch einfach nur die Erkenntnis, dass der Schulalltag doch ganz schön ist. Einig sind sich alle, dass die zwei Wochen geholfen haben, wertvolle Erfahrungen zu sammeln und schon dadurch wird deutlich, wie wichtig es für die Gymnasiasten ist, auch mal in die Arbeitswelt hineinzuschauen.