Burg Vischering und St.-Antonius-Gymnasium in Lüdinghausen: Enge Zusammenarbeit vereinbart

Geschrieben von M. Kleymann, Kreis Coesfeld

Burg Vischering_2

„Ein idealer Lernort“ – was diese spontane Einschätzung betrifft, waren sich alle Mitglieder der Fachkonferenz Geschichte des Lüdinghauser St.-Antonius-Gymnasiums einig. Denn das Gremium tagte jetzt auf der benachbarten Burg Vischering, um gemeinsam mit Norma Sukup und Markus Kleymann vom Fachdienst Kultur des Kreises Coesfeld die Möglichkeiten einer intensiven Zusammenarbeit auszuloten.
 
Zunächst führte Museumspädagogin Norma Sukup die Gruppe – bestehend aus Geschichtslehrerinnen und -lehrern, Eltern sowie Schülerinnen und Schülern – durch die neue Ausstellung in der Hauptburg. Die Gäste zeigten sich besonders begeistert von den interaktiven Elementen, die auch Kinder und Jugendliche ganz direkt ansprechen. Im angeregten Gespräch entwickelte die Runde gemeinsam Ideen, wie die Burg als außerschulischer Lernort auch für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I und II weiterentwickelt werden kann. So wurde beispielsweise vereinbart, einen Projekttag für Sechstklässler zu konzipieren. „Da ist es sicher ein großer Vorteil, dass fachkundige Lehrkräfte, aber auch die Schülerinnen und Schüler direkt gegenüber der Burg zu finden sind“, freute sich Norma Sukup über die große Bereitschaft des St.-Antonius-Gymnasiums zur Kooperation. Von dieser sollen dann natürlich später auch alle anderen Schulen profitieren, die dann Programme oder Projekttage buchen können. Bislang hat sich das Team der Burg in der museumspädagogischen Arbeit in einem ersten Schritt auf Grundschulen konzentriert. 
 
„Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit“, zogen Jörg Schürmann, stellvertretender Schulleiter des St.-Antonius-Gymnasiums, und Sabine Düstersiek, Leiterin der Fachkonferenz Geschichte, eine positive Bilanz des ersten gemeinsamen Treffens, dem weitere folgen sollen.
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