„Zentrale Aufgabe des Erdkundeunterrichts ist die Vermittlung einer raumbezogenen Handlungskompetenz.“
(aus dem Kernlehrplan NRW Erdkunde S I)

Was soll das denn heißen? „Raumbezogene Handlungskompetenz“?

Ganz einfach: Damit ist gemeint, dass du deine nahe und ferne Umwelt verstehen kannst und dazu fähig und bereit bist, an ihrer Entwicklung, Gestaltung und Bewahrung mitzuarbeiten.

Noch einfacher: Du wirst lernen, warum der Tropische Regenwald so aussieht, wie er aussieht und warum er gerade dort ist, wo er ist; und du wirst lernen, seine Gefährdung zu beurteilen und Möglichkeiten zu seinem Schutz kennen und bewerten lernen. Du wirst lernen, wie Menschen in anderen Ländern leben und warum sie so leben; und du wirst lernen, dein eigenes Verhalten in Bezug darauf zu überprüfen.

Und du wirst viele weitere Themen behandeln, wobei immer wichtig ist, wo etwas ist und warum es gerade dort ist und nicht irgendwo anders.

In der Oberstufe werden viele dieser Themen erneut mit einem anderen Schwerpunkt behandelt; es kommen aber auch neue Aspekte hinzu, wie z. B. die Entwicklung von Städten, die Globalisierung, weltweite und regionale Disparitäten, die Ernährung der Weltbevölkerung und der Strukturwandel von Räumen.

Schulinterner Lehrplan für die Sek I (gültig ab Schuljahr 2015/16)

Schulinterner Lehrplan Sek II (gültig ab dem Abiturjahrgang 2017)

Für die Sek II gibt es zusätzlich für jeden Abiturjahrgang spezifische inhaltliche Schwerpunkte. Diese sind hier aktuell abrufbar.

 

Exkursionen

"Des Geographen Anfang und Ende - ist und bleibt das Gelände."

Nach diesem Motto verlassen Erdkundekurse von Zeit zu Zeit das Anton um unterwegs das theoretisch Gelernte zu finden und zu überprüfen.

Mehr zu den vergangenen Exkursionen hier.

 

Benedikt R. aus der 9e erneut Schulsieger

"Welche Nutzpflanze wird üblicherweise nur zwischen dem 30. und 50. Breitenkreis angebaut?" – Dieser und vielen weiteren Fragen stellten sich die Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 9. Benedikt R. aus der 9e ließ dabei seinen Mitstreitern keine Chance. Nachdem er schon im letzten Jahr den Schulsieg davon tragen konnte, konnte er dieses Jahr erneut seine Mitstreiter abhängen. Er gewann damit das Kartenspiel „Ausgerechnet Buxtehude“ und konnte sich für die Landesrunde qualifizieren. So deutlich Benedikt den ersten Platz errang, konnten doch mehrere Schülerinnen und Schüler mit nur einem Punkt Abstand folgen. Alle Schülerinnen und Schüler, die in ihrer Klasse auf den ersten drei Plätzen waren, bekamen eine Urkunde.

Preisträger der Dr. Hans Riegel Stiftung: Raphael K. überzeugt mit seiner Facharbeit

Wissenschaftliches Arbeiten will gelernt, hervorragende wissenschaftliche Arbeit geachtet sein! Zum fünften Mal wurden in einer stimmungsvollen Feierstunde in der Aula der Westfälischen Wilhelms-Universität zu Münster sehr gute Facharbeiten, die in den Fächern Biologie, Chemie, Geographie, Mathematik und Physik erstellt wurden, durch die Dr. Hans Riegel-Stiftung ausgezeichnet. Facharbeiten werden in der Jahrgangsstufe 11 von allen Schülern angefertigt. Es geht hierbei darum, zu einem in der Regel selbstgewählten Thema ein erstes fachwissenschaftliches Forschungsvorhaben selbstständig zu planen, durchzuführen und dieses anschließend zu dokumentieren. Die Stiftung hat es sich zum Ziel gesetzt, leistungsstarken Schülerinnen und Schülern im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich eine besondere Förderung zukommen zu lassen und die jungen Menschen auf ihrem Weg in ein entsprechendes Studium durch Kontaktmöglichkeiten und weitere Angebote zu begleiten.

Erdkundeschülerinnen und -schüler der Klassen 7 im Geo-Lehr-Lern-Labor. Tagesexkursion ins Institut für Didaktik der Geographie der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster

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So lautete das Thema der Experimentiertage für Siebtklässlerinnen und Siebtklässler  im Geo-Lehr-Lern-Labor unter der Leitung von Nadine Rosendahl des IfDG Münsters. Was ist Boden, wie wird er durch den Menschen genutzt und welchen natürlichen und menschengemachten Gefahren ist er ausgesetzt? Diesen spannenden Fragen sind insgesamt 24 Erdkundeschülerinnen und -schüler der Klassen 7a, 7b und 7e am 19. und 20. Dezember 2017 auf den Grund gegangen. Nach der vierten Schulstunde sind die Exkursionsteilnehmerinnen und -teilnehmer gemeinsam mit der Erdkundereferendarin Frau Linneborn und dem Vertretungslehrer Herrn Fischer nach Münster gefahren und wurden nach dem Empfang durch das neue Institutsgebäude „Geo 1“ geführt.

St.-Antonius-Gymnasium - Klosterstr. 22 - 59348 Lüdinghausen - Telefon: 02591-23060